VfB Stuttgart - Eintracht Frankfurt

Graf-Beroldingen-Pokal 1936

2:5 (2:3)

Termin: 25.04.1936
Zuschauer: 2.000
Schiedsrichter:
Tore: 0:1 Karl Monz (13.), 1:1 Lehmann (30.), 1:2 Walter Gerth (35.), 1:3 Adam Schmitt (44.), 2:3 Böckle (45.), 2:4 Adam Schmitt (48.), 2:5 Walter Zipp (77.)

 

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VfB Stuttgart Eintracht Frankfurt

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Trainer
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Um den Beroldingen-Pokal

VfB. Stuttgart - Eintracht Frankfurt 2:5

Zum dritten Mal standen sich am Samstagnachmittag auf dem Cannstatter Wasen der VfB. Stuttgart und die Frankfurter Eintracht vor 2000 Zuschauern gegenüber. Die Frankfurter, die mit Ersatz für Gramlich und Weygand antraten, zeigten sich in glänzender Verfassung und siegten klar mit 5:2 (3:2). Die Eintrachtler diktierten während des größten Teiles des Kampfes das Spielgeschehen. In allen Reihen klappte es bei den Gästen ausgezeichnet, vor allem der Mittelstürmer Schmitt und der Linksaußen Trumpler gefielen und hatten den Hauptanteil am Erfolge. Der VfB. bot wieder eine mehr als schwache Leistung. Im Sturm fiel der rechte Flügel ziemlich aus und hatte gegen den früheren Nationalverteidiger Stubb nicht viel zu bestellen. Der Halblinke Böckle und auch der Linksaußen Lehmann waren viel zu eigensinnig, so daß eine einheitliche Aktion nicht zustandekommen konnte. Der beste Mannschaftsteil war trotz der Niederlage noch die Verteidigung.

Für Eintracht waren Monz (13. Minute), der Rechtsaußen Gerth (35. Minute), Mittelstürmer Schmitt (44. und 48. Minute) und Zipp (77. Minute) die Torschützen, für Stuttgart schossen Lehmann (30. Minute) und Böckle (45. Minute) die Tore. (aus dem 'Frankfurter Volksblatt' vom 27.04.1936)

 

 


 

 

[...] Daneben gibt es aber noch allerhand Interessantes zu sehen. Nach dem enttäuschenden Auftreten der Wormatia Worms war man auf die Frankfurter Eintracht, die ja hinter den Wormsern zurückstehen mußte, gespannt. Zum Gedächtnis an Graf von Beroldingen, der der Vorsitzende der Frankfurter Eintracht und der Ehrenvorsitzende des VfB. Stuttgart war, trafen sich diese beiden Mannschaften am Samstag in Stuttgart zum dritten Mal. Obwohl die Eintracht ohne Gramlich, Konrad und Möbs antrat, lieferte sie wieder eines ihrer bestechenden und technisch eleganten Spiele und gewann hauptsächlich durch die Durchschlagskraft ihres Mittelstürmers A. Schmidt gegen VfB. verhältnismäßig leicht mit 5:2, um am anderen Tag beim SSV. Ulm wieder diese Samstag-Abendform zu verleugnen und mit 2:3 zu verlieren. Jedenfalls sind wir der Eintracht für das schöne Spiel vom Samstag sehr dankbar. [...] (aus dem 'Kicker' vom 28.04.1936)

 

 

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