VfB Unterliederbach - Eintracht Frankfurt

Freundschaftsspiel 1971/1972

1:3 (1:3)

Termin: 13.06.1972
Zuschauer: 3.000
Schiedsrichter: Schirrmacher (Marxheim)
Tore: 0:1 Wolfgang Kraus (19.), 0:2 Wolfgang Kraus (24.), 0:3 Gert Trinklein (30.), 1:3 Seipel (42.)

 

>> Spielbericht <<

VfB Unterliederbach Eintracht Frankfurt

  •  
  • Diehl
  • Raab
  • Wagner
  • Seipel
  •  

 


  • Kunter (ab 46. Feghelm)
  • Wirth (ab 70. Ungewitter)
  • Lutz
  • Trinklein
  • Schämer
  • Heese (ab 72. Stahl)
  • Kalb
  • Kraus
  • Parits
  • Rohrbach
  • Konca

 

Wechsel
Wechsel
  • Feghelm für Kunter (46.)
  • Ungewitter für Wirth (70.)
  • Stahl für Heese (72.)
Trainer
Trainer

 

3:1 in Unterliederbach

Eintracht Frankfurts Lizenzspieler kamen am gestrigen Dienstagabend beim Gruppenligisten VfB Unterliederbach zu einem 3:1-(3:1-)Sieg. Bei der Eintracht gab Jugend-Nationalspieler Wolfgang Kraus eine erfreulich gute Talentprobe ab. Bei Unterliederbach imponierten vor allem Abwehrmann Diehl und die Aufbauspieler Raab und Wagner.

 


 

Kobolde Rohrbach und Ender

Die Gastgeber waren ein äußerst fairer Gegner, der mit technischen Mitteln und nicht, wie es in vielen dieser Freundschaftsspiele zur traurigen Gepflogenheit geworden ist, auf kämpferische Weise das überlegene Spiel des Bundesligisten zu bremsen versuchte. So entwickelte sich ein schönes Spielchen, in dem auch der Gruppenligist zu seinen Chancen kam, was vor allem das Verdienst des umsichtigen Regisseurs Raab war. Die auffälligsten Figuren der Eintracht waren Thomas Rohrbach und Ender Konca, die wie zwei Kobolde durch die Unterliederbacher Abwehr wirbelten.

Herrlich das zweite Tor der Eintracht, als Rohrbach sich an vier Abwehrspielern vorbeischlängelte und Kraus, der trotz seiner zwei Tore gegen Diehl einen schweren Stand hatte, den Ball so auf den Kopf hob, daß dieser das Gehäuse nicht mehr verfehlen konnte. Jürgen Kalb, der vor dem Anpfiff von VfB-Präsident Willbuck eine goldene Uhr geschenkt bekam, zog sich sichtlich zurück, um nicht eine erneute Verletzung zu riskieren. Bei seinen Schüssen hatte er einiges Pech. So verrichtete Hesse die Hauptarbeit im Mittelfeld, ohne jedoch beim Abspiel und Torschuß zu glänzen. Kämpferische Akzente setzten Wirth und Trinklein, wobei Trinklein nach schönem Solo den Ball überlegen zum dritten Tor ins Netz schob, während Wirth bei seinen Schüssen das Tor oft um Handbreite verfehlte.

 

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