Hessenauswahl - Eintracht Frankfurt

Freundschaftsspiel 1993/1994

2:3 (0:2)

Termin: 12.10.1993, 18:30 Uhr
Zuschauer: 600
Schiedsrichter: Dr. Lange (Lich)
Tore: 0:1 Radmilo Mihajlovic (10.), 0:2 Radmilo Mihajlovic (16.), 0:3 Matthias Becker (48.), 1:3 Feyen (65.), 2:3 Sobotzik (83., Handelfmeter)

 

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Hessenauswahl Eintracht Frankfurt
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Trainer

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Zweiter Eintracht-Anzug mit Mühe

Am Dienstag nach dem Sieg gegen den VfB Leipzig trifft die Eintracht in der Sportschule Grünberg auf eine von Reinhold Fanz trainierte Fußball-Hessenauswahl. Für die Amateure ist diese Begegnung eine Generalprobe für die am 19. Oktober anstehende Amateur-Länderpokalpartie gegen Thüringen. Eintracht-Trainer Klaus Toppmöller will dagegen seine zweite Garde zum Zug kommen lassen.

Zu Beginn der Partie hat es den Anschein, als könne der Profiverein einen mühelosen Sieg einfahren. Die Eintracht, mit Jörn Andersen, Ralf Falkenmeyer, Uwe Bindewald und Neuzugang Radmilo Mihajlovic angetreten, bestimmt den Spielverlauf in den ersten Minuten und geht bereits nach zehn Minuten durch einen Treffer von Mihajlovic in Führung. Sechs Minuten später schlägt der Ex-Schalker ein zweites Mal zu und die Eintracht führt mit 2:0.

Nun findet jedoch die Hessen-Auswahl besser ins Spiel und macht dem Tabellenführer der Bundesliga das Leben schwer. So trifft Ex-Profi Lutz Hofmann, mittlerweile im Dienst des SV Wehen, mit einem Volleyschuss aus zehn Metern nur die Querlatte, Matthias Becker, der ein der ersten Hälfte für die Amateure, in der zweiten für die Eintracht aufläuft, verfehlt das Tor nur knapp.

Besser macht es Becker dann kurz nach dem Seitenwechsel, nun im Trikot der Eintracht, als er in der 48. Minute zum 3:0 trifft. Dann allerdings bestimmen mehr und mehr die Auswahlspieler das Geschehen und Manfred Feyen erzielt per Kopfball den Anschlusstreffer. Nachdem schließlich Ralf Falkenmayer einen Schuss von Matthias Hagner auf der Torlinie nur mit der Hand hatte abwehren kann, verwandelt Thomas Sobotzik den fälligen Elfmeter zum 2:3-Endstand.

"Wir haben schwach und mit zu viel Respekt begonnen, sind dann aber immer besser geworden. Für uns war es wichtig, endlich mal gegen Profis zu spielen, die sich nicht wie unsere Amateurgegner nur am eigenen Strafraum verstecken", meinte ein zufriedener HFV-Trainer Reinhold Fanz nach Spielende. (fgo)

 

 

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