VfL Wolfsburg - Eintracht Frankfurt

Freundschaftsspiel 2020/2021

3:2 (2:1)

Termin: 20.01.2021
Zuschauer:
Schiedsrichter: Dr. Riem Hussein
Tore: 1:0 Popp (30.), 2:0 Jakabfi (36.), 2:1 Nüsken (44.), 2:2 Reuteler (60.), 3:2 Saevik (87.)

 

>> Spielbericht <<

VfL Wolfsburg
Eintracht Frankfurt

  • Schult
  • Blässe
  • Doorsoun
  • Wedemeyer
  • Svava
  • Cordes
  • Popp
  • van de Sanden
  • Huth
  • Jakabfi
  • Saevik

 


  • Heaberlin
  • Hechler
  • Kleinherne
  • Störzel
  • Küver
  • Köster
  • Pawollek
  • Nüsken
  • Feiersinger
  • Dunst
  • Martinez

 

Wechsel
  • Gräwe für Huth (61.)
  • Blomqvist für Jakabfi (61.)
  • Dickenmann für Svava (61.)
  • Rolfö für van de Sanden (76.)
Wechsel
  • Mauron für Köster (46.)
  • Bösl für Heaberlin (46.)
  • Reuteler für Nüsken (46.)
  • Freigang für Feiersinger (46.)
  • Johannsdottir für Störzel (61.)
  • Prasnikar für Martinez (46.)
  • Kirchberger für Kleinherne (72.)
  • Santos für Küver (72.)
Trainer
  • Stephan Lerch
Trainer
  • Niko Arnautis

 

 

Knappe Niederlage im Test

Die Adlerträgerinnen spielen stark im ersten Testspiel des Jahres 2021 und müssen sich erst spät dem amtierenden Deutschen Meister 2:3 (1:2) geschlagen geben.

Mittags war das Team von Trainer Niko Arnautis für das Kurztrainingslager in Wolfsburg angekommen, abends gab es gleich das erste Testspiel im Stadion am Elsterweg gegen den VfL. Für die Adlerträgerinnen ein guter Test, der trotz einer starken Leistung gegen die Wölfinnen wegen eines späten Gegentors 2:3 (1:2) endete. Chefcoach Niko Arnautis rotierte im Gegensatz zum letzten Spieltag in der Frauen-Bundesliga gegen Werder Bremen: Ohne die verletzte Verena Aschauer und angeschlagen nicht mitgereiste Theresa Panfil startete beispielsweise im Tor Bre Heaberlin. Camilla Küver, Leonie Köster und Shekiera Martinez spielten ebenfalls von Anfang an. Für den VfL gab im Kasten Almuth Schult ihr Comeback nach Verletzung und Baby-Pause.

Die erste Torannäherung gab es nach einem Kopfball von Sjoeke Nüsken (3.), den ersten VfL-Torschuss gab Ex-FFC-Spielerin Svenja Huth ab (9.). Das veränderte SGE-Team agierte ähnlich mutig nach vorne und konzentriert hinten wie im Liga-Spiel gegen die Wölfinnen, das beim 0:3 im November 2020 lange Zeit offen gehalten werden konnte. Laura Feiersinger konnte die gute Vorlage nicht optimal mitnehmen nach einem Wolfsburger Fehler, da lag nach einer Viertelstunde der Führungstreffer in der Luft (14.) und wäre nach Tanja Pawolleks Freistoß aus zentraler Position, der nur knapp über den Querbalken strich, nicht unverdient gewesen (26.). Doch das 1:0 erzielten die Gastgeberinnen durch Alex Popp, die im Anschluss an einen Huth-Eckball die Kugel ins SGE-Netz drosch (30.). Die deutsche Nationalspielerin war kurz darauf mit einem Lattenknaller Vorlagengeberin für Zsanett Jakabfi, die zum 2:0 abstaubte (36.). Shekiera Martinez hatte im Eins-gegen-eins-Duell gegen Schult den Anschluss auf dem Fuß, scheiterte aber an der VfL-Keeperin (36.), Heaberlin parierte kurz vor dem Pausenpfiff stark auf der Linie (42.), bevor Sjoeke Nüsken noch den Anschluss erzielte (44.).

Nach dem Seitenwechsel rotierte SGE-Coach Niko Arnautis, brachte Cara Bösl, Lara Prasnikar, Laura Freigang, Géraldine Reuteler und die wiedergenesene Sandrine Mauron ins Spiel. Die Partie wog hin und her, bis Géraldine Reuteler nach einem feinen Pass die Nerven behielt und zum 2:2 ausglich (60.). Kurz darauf kam der isländische Neuzugang Alexandra Johannsdottir zu seinem Debüt bei der SGE (61.). Die Wölfinnen wurden etwas stärker und hatten gute Möglichkeiten wie durch Rebecka Blomqvist (78.) oder Karina Saevik (81.), spielten ihre Angriffe aber nicht präzise genug aus. Insgesamt aber entsprach das Remis dem Spielverlauf des Testspiels, bei dem mit der brasilianischen Außenverteidigerin Letícia Santos eine Spielerin ihr Comeback nach ihrem Kreuzbandriss im März 2020 gab. Die SGE trotzte den Wölfinnen, Cara Bösl parierte sieben Minuten vor Schluss ganz stark. Doch es nutzte nichts, weil Karina Saevik nach einem klasse Pass von Sara Doorsoun zum späten 3:2-Siegtreffer einschieben konnte (87.)

Trainer Niko Arnautis sagte nach dem Spiel: "Wir haben heute ein richtig gutes Spiel gezeigt. In der ersten Halbzeit haben wir mit Wolfsburg auf Augenhöhe gespielt. Dementsprechend war es schade, dass wir durch die gefühlt ersten beiden Möglichkeiten, die Wolfsburg hatte, das 0:1 und 0:2 kassiert haben. Wir sind aber gut zurückgekommen, hatten eine Riesenchance zum 1:2, die wir nicht gemacht haben, bevor wir zur Pause den Anschlusstreffer erzielen konnten. In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel sogar in unsere Richtung gestalten können und verdient das 2:2 gemacht. Die Mannschaft hat sich insgesamt richtig gut verkauft, gut dagegengehalten und wenig zugelassen. Wir hatten sogar noch die ein oder andere Chance, die Partie zu gewinnen. Dass wir das Spiel am Ende noch verlieren, ist natürlich schade." Glücklich zeigte er sich über das Comeback von Santos: "Gerade für Leticia, die heute nach vielen Monaten ihr Comeback gefeiert hat, hat es mich sehr gefreut. Wir freuen uns, dass wir sie wieder bei uns haben, werden aber vorsichtig sein und sie nach und nach aufbauen. Auch Alex, die erst wenige Tage hier ist, war sehr präsent auf dem Platz, hat sich gut eingefügt und eine gute Mentalität gezeigt. Sie hat ein tolles Debüt feiern können und wir werden sie nun nach und nach an die Mannschaft heranführen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir mit ihr eine super Alternative haben. Insgesamt kann ich heute nur Komplimente verteilen, obwohl das Ergebnis nach einem so tollen Auftritt weh tut."

 

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Bericht und Fotos von www.eintracht.de

 

 

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