Stade Reims - Eintracht Frankfurt

Freundschaftsspiel 2022/2023

2:4 (2:0)

Termin: 28.08.2022, 14:30 Uhr
Zuschauer: 60
Schiedsrichter: Gérald Kieffer
Tore: 1:0 Dumornay (18.), 2:0 Dumornay (34.), 2:1 Nüsken (52.), 2:2 Prasnikar (56.), 2:3 Reuteler (60.), 2:4 Hanshaw (85.)

 

>> Spielbericht <<

Stade Reims
Eintracht Frankfurt

  • Alvarado
  • Doucouré
  • Pasquereau
  • Rastocle
  • Notel
  • Joly
  • Ngock
  • Corboz
  • Louis
  • Dumornay
  • Bussy

 


  • Bösl
  • Santos
  • Kirchberger
  • Aehling
  • Hechler
  • Pawollek
  • Reuteler
  • Köster
  • Dunst
  • Martinez
  • Anyomi

 

Wechsel
  • Lejeune für Rastocle (46.)
  • Ouchene für Corboz (46.)
  • Hlushchenko für Louis (46.)
  • Connesson für Dumornay (46.)
  • Bourgain für Ngock (46.)
  • Rastocle für Pasquereau (60.)
  • Margot Esposito für Bourgain (60.)
  • Ngock für Doucouré (75.)
  • Louis für Notel (75.)
  • Corboz für Joly (75.)
  • Berthe für Bussy (75.).
Wechsel
  • Steck für Aehling (46.)
  • Hanshaw für Hechler (46.)
  • Feiersinger für Köster (46.)
  • Nüsken für Dunst (46.)
  • Prasnikar für Martinez (46.)
  • Johann für Bösl (46.)
  • Küver für Santos (46.)
  • Martinez für Reuteler (75.)
  • Köster für Anyomi (77.)
  • Santos für Kirchberger (81.)
  • Hechler für Pawollek (81.)
Trainer
  • Amandine Miquel
Trainer
  • Niko Arnautis

 

 

Starke zweite Hälfte sichert Testspielsieg

Im letzten Testspiel vor den nationalen Wettbewerben siegt Eintracht Frankfurt nach 0:2-Pausenrückstand und anschließender Leistungssteigerung über Stade Reims 4:2.

Nach dem bitteren Aus in der UEFA Women's Champions League gegen Ajax Amsterdam vor einer Woche testete Niko Arnautis mit seinem Team noch einmal international gegen Stade Reims. Gegen den französischen Erstligisten siegte die SGE nach einer schwachen ersten Hälfte durch eine deutliche Leistungssteigerung im zweiten Durchgang noch mit 4:2 (0:2).

Im Stade Omnisports in Sarre-Union liefen die Adlerträgerinnen ohne Sara Doorsoun, Laura Freigang und Sophia Kleinherne auf, im gewohnten 4-4-2-System begann die Eintracht mit Letícia Santos und Janina Hechler über die Außenverteidigerinnenpositionen, Leonie Köster stand ebenso in der Startelf. Nach einem ersten Vorstoß von Reims hatten die Frankfurterinnen nach einer Ecke und per Nachschuss von Shekiera Martinez die erste Möglichkeit (12.). Doch die Führung gelang dem Vorjahressiebten aus Frankreich, als Melchie Dumornay in einer Kontersituation perfekt bedient wurde und Cara Bösl keine Chance ließ (18.). Viele Möglichkeiten erspielte sich keines der beiden Teams, bis erneut die Haitianische Stürmerin der SGE-Defensive davonlief und den Ball zum 2:0 einschob (34.). Die Hessinnen fanden in dieser Besetzung selten zu ihrem Kombinationsspiel, Vorstöße gelangen nur selten. Kethna Louis auf der Gegenseite gab den nächsten Schuss ab (42.), Nicole Anyomi blieb an einer gegenerischen Spielerin hängen. Kanpp den Anschlusstreffer mit Schlusspfiff verpasste Shekiera Martinez, deren Abschluss knapp neben den Pfosten ging (45.+1).

Mit sieben neuen Spielerinnen begann die SGE schwungvoller nach dem Seitenwechsel, Camilla Küver traf gleich die Latte (46.), Verena Hanshaw verfehlte den Kasten nur knapp (47.) und Lara Prasnikars Versuch von der Strafraumgrenze konnte Reims mexikanische Keeperin Emily Alvarado nur knapp entschärfen (51.), bevor Sjoeke Nüsken per Kopf das 1:2 erzielen konnte (52.). Nun war mehr Power in der Partie und trotz einer Chance von Stade Reims war es Lara Prasnikar, die die Vorlage von Anyomi zum 2:2 nutzen konnte (56.). Nun ging es hin und her, es gab bereits mehr Höhepunkte als in der gesamten ersten Halbzeit: Laura Feiersinger schlenzte die Kugel noch etwas zu ungenau (58.), zwei Minuten später hatte Géraldine Reuteler mit ihrem Treffer das Spiel gedreht (60.), die sogar noch hätte erhöhen können (68.). Das Spielgeschehen verlagerte sich nun klar in Richtung Reims-Tor, Hanshaw setzte per Freistoß noch den Schlusspunkt mit ihrem Traumtor zum 4:2 in den Winkel (85.), Martinez verpasste kurz darauf das fünfte SGE-Tor (87.).

„In der ersten Halbzeit sind wir gut reingekommen, haben dann aber zwei Kontersituationen nicht gut verteidigt, aus denen Reims zwei Tore gemacht hat. Da waren wir einfach zu langsam und nicht konsequent genug in unserem Spiel“, sagte Trainer Niko Arnautis nach dem Spiel. „In der zweiten Halbzeit sind wir dann ganz anders aufgetreten und haben die Partie schnell gedreht. Am Ende haben wir verdient mit zwei Toren Unterschied gewonnen und hätten sogar noch den einen oder anderen Treffer mehr erzielen können. Für mich war es wichtig, dass die Mannschaft die Lehren aus der ersten Halbzeit gezogen hat und sich im zweiten Durchgang anders präsentiert hat. Dort haben wir gezeigt, wie wir auflaufen wollen und müssen, wenn wir Spiele gewinnen wollen.“

Ab dem morgigen Montag weilen 13 Adlerträgerinnen aus dem Bundesligateam bei ihren jeweiligen Nationalmannschaften. Für die Eintracht steht das nächste Pflichtspiel zwischen dem 10. und 12. September an, wenn die SGE in der zweiten Runde des DFB-Pokals beim SV Weinberg 67 antreten wird.

 

>> Spieldaten <<

 

Bericht und Fotos von www.eintracht.de

 

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