Werner Lorant - Eine beinharte Story

Knapp zehn für einen Eintrachtfan erträgliche Seiten hat dieses Buch zu bieten. Mehr gönnt Lorant respektive seine Ghostwriter den Adlerträgern nicht. Diese zehn Seiten lohnen allerdings den Euro, die man höchstens für das Machwerk ausgeben sollte. Beispiel? Einfach Seite 96 aufgeblättert und neun von elf Namen aus Lorants Dreamteam begutachtet: Koitka - Neuberger, Körbel, Pezzey - Lorant, Borchers, Hölzenbein, Grabowski - Bum Kun Cha... Ansonsten kann man dieses grottenschlechte Buch getrost vergessen. Phrase reiht sich an Phrase, Nicotinell-Werbung an 1860-Lobhudelei. Auffällig ist auch, wie schlampig das Buch redigiert und Korrektur gelesen wurde. Bleibt zu hoffen, dass das Buch dem Verlag zumindest so viel eingebracht hat, damit er sich einen Duden leisten kann.


Jörg Althoff, Thomas von Wittern, Oliver Kreth: Werner Lorant - Eine beinharte Story. Proteus Verlag, München. o. J (ca. 1998)


mehr Bücher...


© text, artwork & code by fg